Haarausfall bei FrauenKleine Geheimratsecken oder ein dünner Pony, Haarausfall ist gerade für viele Frauen der blanke Horror. Und das Schlimmste: Haarausfall bei Frauen kann unabhängig vom Alter auftreten und viele Ursachen haben. Vor allem junge Frauen rechnen natürlich nicht mit dem Verlust der Haare und leiden sehr, wenn es geschieht. Das ist aber gar nicht notwendig, schließlich gibt es Therapien und Möglichkeiten, die volle Haarpracht zurück zu bekommen. Denn in den meisten Fällen sind die Haarwurzeln noch vorhanden und aktiv.

Wichtig: Dieser Artikel liefert dir allgemeine Informationen zu dem Thema, er ersetzt aber niemals einen Arztbesuch!

Natürliche Ursachen für Haarausfall bei Frauen

Natürlich wird Dich so ein Haarausfall belasten, doch wichtig ist nun, die Ursache zu finden. Eine mögliche Ursache kann die Pille sein, meistens tritt der Haarausfall bei Frauen aber eher durch eine zu starke Belastung und Stress sein. Denn wenn Frau überlastet ist, kann der Körper nicht mehr richtig entschlacken und sich von Giftstoffen befreien. Häufige Ursache ist auch eine ungesunde Ernährung, die durch Fertiggerichte hervorgerufen wird. Zwar ist gegen diese ab und zu nichts zu sagen, doch leider wird in stressigen Situationen immer wieder auf diese Gerichte zurückgegriffen.

Ist dies der Grund, ist ist es vergleichsweise einfach, etwas gegen den Haarausfall zu unternehmen. Doch es gibt noch mehr Gründe, warum unser Körper so reagiert. Hierzu gehören zum Beispiel eine Schwangerschaft oder auch die Wechseljahre. Hier lautet die gute Nachricht, dass dies normalerweise kein dauerhafter Haarausfall ist, sondern sich mit der Zeit wieder legt. Um entgegen zu wirken, kann man den Haarwachstum beispielsweise mit rezeptfreien Mitteln aus der Apotheke unterstützen.

Vererbter Haarausfall

Neben natürlichen Ursachen gibt es aber auch Erkrankungen, die für einen Haarausfall bei Frauen sorgen. Ein Beispiel hierfür ist der kreisrunde Haarausfall, der sich wie eine Tonsur bei einem Mönch bemerkbar macht. Auch wenn man heute noch keinen Haarausfall hat, gibt es hierfür einige Anzeichen wie beispielsweise Rillen an den Fingernägeln. Zusätzlich fühlen diese sich rau an, als ob die Fingernägel angeschliffen wären. Diese Erkrankung tritt in der Regel im Alter von 30 Jahren auf.

Vermutet wird, dass es sich hierbei um eine Autoimmunerkrankung handelt, da ausgerechnet Frauen mit bestimmten Vorerkrankungen häufig von diesem kreisrunden Haarausfall betroffen sind. Hierzu gehören zum Beispiel Heuschnupfen oder andere Allergien, genauso wie Rheuma. Hattest Du als Kind vielleicht Neurodermitis? Dann besteht auch hier ein Risiko, unter dem kreisrunden Haarausfall zu leiden. Die gute Nachricht: Wenn du darunter leidest, gibt es eine Therapie. Die schlechte: Bisher scheint diese nicht voll anerkannt zu sein und muss somit selbst bezahlt werden.

Das Immunsystem überlisten

Bei der topischen Immuntherapie wird durch den Wirkstoff „Diphenylcyclopropenon“ eine Kontaktallergie auf der Kopfhaut hervorgerufen. Dies geschieht durch Auftragen auf den betroffenen Stellen. Unser Immunsystem ist dann damit beschäftigt, diese Allergie zu bekämpfen, konzentriert sich auch darauf und ermöglicht so, dass die Haare in aller Ruhe nachwachsen können. Recherchen im Internet ergeben, dass bei einer Behandlungsdauer von einem bis eineinhalb Jahren bei 30 bis 40 Prozent der Frauen ein Erfolg eingetreten ist.

Die Kosten betragen für diese Therapie etwa 900 Euro im Jahr. Ob die Aussicht auf neue und füllige Haare dir dieses Geld Wert ist, solltest du nach einem Besuch bei deinem Hautarzt entscheiden, der dir mehr zu dieser Therapie sagen kann.

Der diffuse Haarausfall

Der diffuse Haarausfall kann zu unbestimmten Zeiten auftreten, ist also vom Alter unabhängig. Hierbei neigt das Haar häufig zu Spliss und fühlt sich elektrisch an. Weitere Symptome sind, das dieses sich in den letzten drei Monaten schlecht frisieren ließ und das Haar sich insgesamt trocken und spröde anfühlt. Diffus übrigens deshalb, weil dieser sich über die gesamte Kopfhaut erstreckt und das Haar immer lichter wird.

Dieser diffuse Haarausfall tritt beispielsweise der häufig nach einer Geburt auf, in der Regel etwa drei Monate nach dem Ende einer Schwangerschaft. Ursachen hierfür sind häufig Eisenmangel, Erschöpfung oder fiebrige Erkrankungen. Auch Medikamente können diesen Haarausfall hervorrufen, genauso auch Stoffwechselstörungen wie Diabetes. Es gibt also viele Möglichkeiten, warum dieser Haarausfall auftritt, wobei bei etwa 30 Prozent der Frauen eine Ursache gar nicht zu ermitteln ist.

Aber nicht verzagen, Frauen müssen nicht damit Leben, sondern können das Haarwachstum durch eine Therapie wieder aktivieren. Dabei haben sich L-Cystin und Vitamine aus der B-Gruppe als wirklich effektiv herausgestellt und sorgen dafür, dass die Haare nach etwa drei bis sechs Monaten Einnahme wieder wachsen.

Ursachen immer beim Arzt ermitteln

Egal welche Vermutung du hast, du solltest diese immer durch deinen Hautarzt prüfen und bestätigen lassen. Wenn du unter Streß leidest und im Vorfeld etwas für Deine Haare tun möchtest, solltest du auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Selbstverständlich ist auch einmal ein Fertiggericht drin, doch bitte nicht ausschließlich. Vielmehr sollte immer Obst und Gemüse im Angebot sein, da diese wichtige Vitamine für gesunde Haare enthalten.

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